Schrottfahrrad-Projekt

    Praxisklasse SiJu

     

     

    Ziele

    Das Angebot richtet sich an Schüler/innen, die ihre Schulpflicht noch nicht erfüllt haben und im neuen Schuljahr in die Berufseinstiegsschule gehen würden (in der Regel 9. Klasse bzw. Klassenwiederholer*innen in der 8. Klasse).

    • Die Schulpflicht kann in der Jugendwerkstatt erfüllt werden
    • Es gibt unterschiedliche Praxisfelder
    • Wir arbeiten in der Werkstatt und setzen kreative Projekte um
    • Das Projekt beinhaltet sozialpädagogische Betreuung
    • Gemeinsam erstellen wir Förderpläne und arbeiten praxisorientiert
    • für persönliche Probleme entwickeln wir Lösungen

    Während der Schulpflichterfüllung in der Jugendwerkstatt können sich schulische oder berufliche Zukunftsperspektiven entwickeln. Es gibt Beratungs- und Orientierungsangebote. Individuelle Stärken werden festgestellt.

    Wir kümmern uns um ...

    • den nachträglichen Erwerb von Schulabschlüssen.
    • den Übergang in ein freiwilliges Soziales Jahr oder den Bundesfreiwilligendienst
    • die berufliche Orientierung
    • Berufsvorbereitende Maßnahmen
    • Ausbildungswünsche

    Projektablauf

    Die Schüler arbeiten von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr im Werkstattbereich mit. Sie erlernen den Umgang mit Material und Werkzeug. Unter fachlicher Anleitung werden Werkstücke und Gebrauchsgegenstände z.B. Kinderspielzeug, Kleinmöbel, Zäune und Tore hergestellt. Dabei erwerben Schüler fachpraktische Fähigkeiten, auf die sie bei einer späteren Ausbildung aufbauen können. Im Lernteil erhalten die Schüler die Möglichkeit theoretische Kenntnisse zu erwerben und zu vertiefen. Es finden Betriebsbesichtigungen oder freizeitpädagogische Aktivitäten statt. Interesse an praxisbezogener Arbeit und dem Werkstoff Metall und Holz sowie an einem Betriebspraktikum wird erwartet. Eine Wochen- und Tagesstruktur wird dabei entwickelt. Ein Mittagessen wird kostenfrei angeboten und gehört als Ritual zum Tag. Anschließend findet eine Abschlussrunde mit Reflexionsteil statt.

    Berufsfelder

    • Im Rahmen des Bauwagenprojekts lernen die Jugendlichen handwerkliche Grundlagen kennen und wenden diese in der Praxis an. Beim Ausbau eines Tiny House werden lebenspraktische Fähigkeiten entwickelt und Teamarbeit erlernt.
    • In unterschiedlichen Praxisfeldern lernt man Techniken und Fertigkeiten für Berufe, die mit diesen Werkstoffen zu tun haben.  Jeder lernt dabei Dinge zu verarbeiten und entwickelt selbst Ideen, die zusammen umgesetzt werden.
    • Neben handwerklicher Grundlagen steht das Experimentieren im Mittelpunkt. Durch Upcycling wird der Nachhaltigkeitsgedanke vermittelt. Einzigartige neue Produkte entstehen aus Ausgangsmateria-lien, die in Ihrer eigentlichen Verwendungsform überhaupt nicht mehr genutzt werden können.
    • In der Holz- und Metallwerkstatt kann hierfür die Nutzung diverser Maschinen erlernt werden.
    • In der hauseigenen Fahrradwerkstatt werden zudem Fahrräder repariert, wodurch das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls aktiv umgesetzt wird. Ob Arbeitsaufträge oder eigene Ideen, am Ende steht immer ein fertiges Produkt.
    • Außerhalb der Gewerke haben die Teilnehmenden die Möglichkeit durch Förderunterricht und projektbezogene Aufgaben erweiterte Kompetenzen zu erwerben. Im Rahmen des Projekts werden Firmenkontakte geknüpft und Betriebspraktika absolviert.

    Förderangebot

    • Berufsorientierung
    • Bewerbungstraining
    • Präventionskurse
    • Gesundheitsorientierung
    • individuelle Fördereinheiten
    • Schlüsselkompetenztraining
    • Teambildungsübungen
    • Stärkung sozialer Kompetenzen
    • Aktionstage und freizeitpädagogische Angebote
    • Politische Bildung
    • Exkursionen und Betriebsbesichtigungen

    Kontakt

    Das Projekt findet am Standort Petzvalstraße 50, 38104 Braunschweig statt, täglich von 8.00 - 14.30 Uhr.

    Ansprechpartner

    Jost-Henrik Upmeyer
    Tel. +49 531 2412-286 o.
           +49 170 8357164

    jost-henrik.upmeyer@vhs-braunschweig.de