Mascha Kaléko und ihre Zeitgenoss(inn)en
2025, zum ihrem 50. Todestag, wurde die Dichterin Mascha Kaléko gleich in drei Veröffentlichungen mit Bestsellerrang ins Gedächtnis gerufen: Daniel Kehlmann brachte im Dezember 2024 Gedichte und Prosa unter dem Titel "Ich tat die Augen auf und sah das Helle" neu heraus, Charlotte Roth veröffentlichte zu den ersten 30 Lebensjahren den Roman "Die Liebe der Mascha Kaléko" und Volker Weidermann beschrieb mit "Wenn ich eine Wolke wäre - Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens" den letztlich gescheiterten Versuch einer Rückkehr der Autorin nach Deutschland im Jahr 1956.
Der Kurs der Volkshochschule Braunschweig versucht eine Annäherung an Mascha Kaléko mit und jenseits dieser biographisch orientierten Veröffentlichungen mit Aspekten wie
- das Phänomen Mascha Kaléko ausgangs der Weimarer Republik 1930-1933 in Gedichtbeispielen
- Zeitgenossinnen Mascha Kalékos und ihr Weg als sog. Neue Frauen: Vicki Baum, Marieluise Fleißer, Irmgard Keun, Ruth Landshoff und Gabriele Tergit
- Herausforderungen im Leben der Mascha Kaléko: Exil, Antisemitismus, Ehen und Mutterschaft, die männlich dominierte Literaturszene, das Deutschland der Restauration
- Mascha Kaléko - ein weiblicher Ringelnatz? Ein weiblicher Kästner? Über mehr oder minder misslungene Vergleiche
- Wiederentdeckung(en) der Mascha Kaléko - erst heute wirklich anerkannt?
| Kurs-Nr. | DKL06 |
| Kursleitung | Martin Kottkamp |
| Beginn | Di. 03.11.2026 17:00 Uhr |
| Dauer | 5 Termine
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| Kursort | VHS Heyd.; 2. Stock; Raum 2.05 |
| Gebühr |
40,00 €
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| Kontakte |
Janine Giesemann, Tel. +49 531 2412-214 |

