Revolution und Demokratie im Freistaat Braunschweig
Das Krisenjahr 1922
In diesem Seminar soll über 100 Jahre zurückgegangen werden, in die Zeit des damaligen Freistaats Braunschweig. Es geht zurück in eine turbulente Zeit zwischen den Jahren 1918 und 1922, als am Ende die letzte, rein sozialistische Regierung unter Führung der USPD in der Weimarer Republik zu Ende ging.
Erste einführende Literaturhinweise:
Jarck, Horst-Rüdiger/ Schildt, Gerhard (Hrsg.); Die Braunschweigische Landesgeschichte. Jahrtausendrückblick einer Region, Braunschweig: 2000
Moderhack, Richard (Hrsg.); Braunschweigische Landesgeschichte im Überblick, Braunschweig: Selbstverlag des Braunschweigischen Geschichtsvereins 1976
Ziele:
Ziel dieses Seminars ist es, sich auf die Spuren des nach der Novemberrevolution 1918 entstandenen Freistaates Braunschweig vor dem Hintergrund der ersten Krisenphase der Weimarer Republik zu machen.
Dabei werden die handelnden Personen, damalige Orte, die für die Ereignisse wichtig waren und nicht zuletzt die politische Entwicklung im Freistaat Braunschweig und die 1922 entstandene, letzte und demokratische Verfassung des Landes Braunschweig vorgestellt.
Inhalte:
Revolutionärer Auftakt 1918/1919
Turbulentes 1919: Von der sozialistischen (Merges/ Oerter) zur sozialliberalen Koalition (Jasper)
Der Freistaat Braunschweig zwischen Kapp-Putsch und Landtagswahl von 1920, 1920/21
Neuauflage der USPD-Regierung, Verfassung und Landtagswahl von 1922
Heinrich Jasper, "Anwalt der Demokratie" (Martin Grubert)
Die zweite Regierung Jasper, 1922 - 24
Teilnahmevoraussetzung:
Interesse an der braunschweigischen Landesgeschichte
Am 25.03.2027 findet der Kurs nicht statt.
| Kurs-Nr. | EKA10 |
| Kursleitung | L.-Maximilian Rathke |
| Beginn | Do. 04.03.2027 18:00 Uhr |
| Dauer | 6 Termine
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| Kursort | VHS Heyd.; 1. Stock; Raum 1.08 |
| Gebühr |
70,00 €
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| Kontakte |
Corinna Schiffner, Tel. +49 531 2412-223 Kirsten Finkbeiner, Tel. +49 531 2412-204 |
